Varomor – Oxalsäure Verdampfer
In diesem kurzen Beitrag möchten wir unsere neuste Errungenschaft im Kampf gegen die Varroamilbe kurz vorstellen. Aufmerksam geworden durch eine Diskussion auf dem Deutschen Imkerforum sind wir auf eine für uns neue Möglichkeit gestossen Oxalsäure gegen die Varroamilbe zu verdampfen. Dieser gasbetriebene Verdampfer wird im Internet Varomor genannt. Die Neugier hat uns veranlasst diesen Verdampfer auf Ebay zu bestellen. Bis dato setzen wir den zuverlässig funktionierenden Varrox Verdampfer für die Winterbehandlung unserer Bienen ein.
Bestellung Varomor
Die Bestellung gestaltet sich eigentlich sehr einfach. Mit eigentlich ist gemeint, dass es auf Ebay verschiedenste Modelle dieses Verdampfers zu kaufen gibt. Die meisten kommen aus Osteuropa z.B. Ukraine. Bezahlt haben wir mit dem Versand in die Schweiz rund 100 Schweizer Franken. Die Lieferung erfolgte, wie angegeben, nach etwa zwei Wochen per Schweizer Post.
Lieferung und Verpackung
Die Lieferung verlief problemlos und pünktlich. Die Verpackung hat dann im ersten Augenblick aber doch etwas Erstaunen ausgelöst. Es wurde kein Paket versendet sondern der Varomor war in einer schwarzen Plastikverpackung geliefert worden.
Aber es sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Nichts aufgerissen oder zerschlagen.
Nach dem Auspacken stellt sich aber schnell heraus, dass diese Verpackung ihrem Namen alle Ehre erweist. Wir können auf den ersten Blick keine Beschädigungen feststellen Trotz der Reise durch halb Europa.
Erster Eindruck des Varomor
Nach entfernen der ganzen Verpackung zeigt sich der Varomor zum ersten Mal. Die Leitung zum Verdampferende wurde für den Transport um fast 180 Grad nach hinten gebogen. Hier heisst es sanft die Leitung in die richtige Stellung biegen. Der erste Eindruck des Varomor ist positiv. Es scheint als ob alles so verbaut ist wie angepriesen. Die manuelle Benzinpumpe zum befördern der Oxalsäurelösung sieht solide aus und funktioniert beim ersten Trockenversuch. Die Spirale und der Käfig darum sieht auf den ersten Blick stabil aus. Der Gasbrenner entspricht einem bauhausüblichen Gerät.
In einem nächsten Beitrag werden wir den ersten Einsatz des Varomor und unsere ersten Erfahrungen vorstellen (Die Behandlung hat natürlich im letzten Jahr (2017) stattgefunden. Der Bericht entstand später).